Sicherheit & Datenschutz
Wem Ihre Zahlen gehören.
Buchhaltung, Löhne und Bankdaten sind das Empfindlichste, was ein Betrieb hat. Deshalb hier offen, wie das System damit umgeht — einschließlich der Punkte, die Sie vor einem Vertrag klären sollten.
Getrennte Installationen
Jeder Kunde bekommt eine eigene Installation mit eigenem Zugang, eigenem Verzeichnis und eigener Datenbank. Es gibt keinen gemeinsamen Mandantenpool, in dem ein Programmierfehler die Grenze überschreiten könnte.
Zugänge verschlüsselt
Die PIN Ihres Bankzugangs liegt mit AES-256-GCM verschlüsselt in der Datenbank. Der Schlüssel wird getrennt davon gehalten — wer nur die Datenbank hat, hat nichts.
Zwei-Faktor-Anmeldung
Zusätzlicher Code per E-Mail. Für den Fall, dass die zweite Stufe klemmt, gibt es einen dokumentierten Notausgang über die Wartungsseite — mit eigenem Passwort, unabhängig vom Login.
Fünf Rollen, harte Grenzen
Von der Geschäftsführung bis zum externen Steuerberater. Gesperrte Module erscheinen gar nicht erst in der Navigation, statt nur ausgegraut zu sein. Der Steuerberater sieht ausschließlich Cockpit und Reports — fest, nicht konfigurierbar.
Lückenloses Änderungsprotokoll
Jeder Schreibvorgang wird mitgeschrieben: wer, wann, was. Das Protokoll ist aus der Anwendung einsehbar und lässt sich nicht aus der Oberfläche heraus bereinigen.
Deutsches Hosting
Betrieb auf einem deutschen Hosting-Anbieter. Der Vertrag kann auf Ihren Namen laufen — die Daten liegen dann bei Ihnen, nicht bei uns.
Nachvollziehbarkeit
Ein Buch bleibt ein Buch
Das Kassenbuch ist kein gewöhnliches Formular mit Löschknopf. Vier Regeln stehen nicht in einem Handbuch, sondern im Programm selbst — sie lassen sich durch Bedienung nicht umgehen.
Die laufende Nummer je Kasse ist lückenlos.
Gebucht wird chronologisch — nie vor die letzte Buchung zurück.
Der Kassenbestand darf nie negativ werden.
Keine Änderung, kein Löschen. Korrigiert wird per Gegenbuchung.
Dieselbe Haltung gilt für Rechnungsnummern: Der Zähler wird nur hochgezählt und nie zurückgesetzt. Eine gelöschte Rechnung gibt ihre Nummer nicht wieder frei.
Updates
Ein Update ist ein Angriffsweg — also wird es wie einer behandelt
Software, die sich selbst aktualisieren kann, kann sich auch selbst kompromittieren. Deshalb greifen drei Schichten, bevor eine einzige Datei angefasst wird.
Prüfsumme zuerst
Das Paket wird gegen seine SHA-256-Prüfsumme gestellt, bevor irgendetwas entpackt wird. Weicht ein Byte ab, passiert gar nichts.
Weiße Liste statt blindem Entpacken
Beschreibbar sind nur sieben festgelegte Orte. Zugangsdaten, hochgeladene Belege und Programmbibliotheken sind für ein Update unerreichbar. Enthält ein Paket auch nur einen Pfad außerhalb, wird es vollständig verworfen.
Rückweg offen
Vor dem Einspielen wird gesichert; die letzten drei Stände bleiben liegen. Der vollständige Rundlauf inklusive Rückkehr wurde am Produktivsystem durchgespielt.
Nachgewiesen, nicht behauptet. Für die Abnahme wurde ein Paket gebaut, das eine gültige Prüfsumme trug und trotzdem Zugangsdaten und die Startdatei überschreiben wollte. Es wurde vollständig abgewiesen; beide Dateien blieben nachweislich unverändert.
Was vor einem Vertrag zu klären ist
Diese Punkte gehören auf den Tisch, nicht ins Kleingedruckte.
Auftragsverarbeitung
Zwischen Ihnen, dem Betreiber der Installation und dem Hosting-Anbieter braucht jede Stufe einen eigenen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Wir bereiten die Kette vor, abschließen müssen Sie sie.
Besondere Datenarten
Das Personalmodul führt Krankmeldungen, Sozialversicherungsnummern und Bankverbindungen Ihrer Mitarbeiter. Das sind Daten nach Artikel 9 DSGVO mit erhöhten Anforderungen — an Zugriffsrechte, Löschfristen und Dokumentation.
Impressum und Datenschutzerklärung
Jede Installation läuft unter einer eigenen Adresse und braucht deshalb eigene Rechtstexte. Vorlagen stellen wir, verantwortlich bleiben Sie.